EU-Schlachtrindermarkt: Jungstiere lebhaft nachgefragt

Österreich: Bei Schlachtkälber-Vermarktung wird Höhepunkt erreicht.

Wien, 11. Dezember 2017 (aiz.info). - Die EU-Rindfleischmärkte sind derzeit von unterschiedlichen Markttendenzen gekennzeichnet. Bei Jungstieren wird überwiegend von einem knappen Angebot - insbesondere in Deutschland - berichtet. Die Nachfrage nach Jungstieren ist meist lebhaft, die Preise tendieren von stabil bei leicht steigend. Bei Schlachtkühen zeichnet sich in einigen Ländern ein rückläufiges Angebot ab, die Preise sind hier überwiegend stabil.

In Österreich sind Angebot und Nachfrage bei Jungstieren, Ochsen und Kalbinnen ausgeglichen. Bei Kühen wird ein leicht höheres Aufkommen erwartet, da viele Betriebe noch vor den Weihnachtsfeiertagen Tiere absetzen wollen. Die Preise sind in allen Kategorien stabil, berichtet die Rinderbörse. In der Schlachtkälber-Vermarktung wird in dieser Woche der Höhepunkt erreicht, die Notierungen sind unverändert.

Die Österreichische Rinderbörse rechnet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 mit einem stabilen Basispreis von 3,81 Euro netto/kg Schlachtgewicht und bei Kalbinnen weiterhin mit 3,27 Euro. Für Kühe werden 2,48 Euro erwartet, die Schlachtkälber-Notierung liegt unverändert bei 6,35 Euro. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.